Schamanen und Schamanismus in Peru
In Peru wird der Kontakt zum geistig/seelischen Aspekt der Natur auch heute noch durch Zeremonien und Rituale praktiziert. Die Erde wird als beseeltes lebendiges Wesen erlebt und ebenso behandelt. Nicht nur Mensch und Tier, sondern jede Pflanze, ja jeder Stein ist ein beseeltes Wesen.
Schamanen sind in der Lage, in die Anderswelten zu reisen und dort Kontakt mit den seelischen Aspekten der Natur zu finden. Dabei kann ein Schamane Dinge wahrnehmen, die für normale Menschen unsichtbar und verborgen sind. Mit dem Wissen, das der Schamane aus der Anderswelt bekommt, ist er in der Lage eine harmonische Balance herzustellen, da Krankheit nur dann entstehen kann, wenn eine Disharmonie zwischen Mensch, Natur und Kosmos herrscht. Um diese Aufgaben für ihr Volk erfüllen zu können, verwendeten die Schamanen seit jeher Hilfsmittel. K´atú, das legendäre Getränk der Inka ist eines davon…

Kurt Fenkart
Dieser Beitrag ist vom Gastautor Kurt Fenkart. Er ist Schamane und bietet in seiner
Schamanismus Akademie Seminare, Ausbildungen und Studienreisen an.
