K´atú ( Katu )und das El Nino Phänomen

Das El Nino Phänomen ist manchen vielleicht noch von 1997/98 ein Begriff. Es handelt sich dabei um eine immer wieder auftretende Klimaschwankung, von der Peru - und damit auch unser Anbaugebiet - besonders betroffen ist. Leider werden diese extremen Phasen immer ausgeprägter, was gemeinhin auf Umweltverschmutzung und die globale Erwärmung zurückgeführt wird. Derzeit befinden wir uns in einer „moderaten Phase“, was bedeutet, dass sich Niederschläge und Temperaturen verändert haben, jedoch ohne große Umweltkatastrophen nach sich zu ziehen. Die K´atú – Früchte wachsen in einem relativ abgeschiedenen Gebiet, wo die Anden zum Amazonasbecken hin abfallen (um es mal so salopp zu formulieren) Trotzdem sind auch unsere Bauern davon betroffen, sodaß letztes Jahr weitaus weniger Früchte geerntet werden konnten als in den Vorjahren. Hier ein Photo vom malerischen Anbaugebiet.

img-anbaugebiet-4.jpg

4 Responses to “K´atú ( Katu )und das El Nino Phänomen”

  1. Carla Swetnja Says:

    Das klingt interessant! Habt ihr dann immer genug Früchte für die Herstellung von Katu?

  2. michael Says:

    Derzeit können wir den Bedarf decken. Wir beginnen aber jetzt schon, den Bedarf für das Frühjahr 2008 zu planen und vorzuordern. Die teilweise sprunghaft wachsenden Nachfrage nach K´atú macht das nicht einfach!

  3. susi.m Says:

    Der klimawandel bringt uns noch alle um! und ihr seid daran mitschuld, denn der transport der katu-flaschen von peru nach europa ist auch so eine sinnlose sache!!!!

  4. michael Says:

    Ganz so pessimistisch würde ich unser aller Zukunft nicht sehen. Und zu K´atú möchte ich anmerken: Wir importieren nicht die Glasflaschen samt Inhalt von Peru nach Europa, sondern nur den Rohstoff des Getränks zur Produktion, die dann hier in Europa stattfindet. Natürlich führt K´atú so auch zu eine zusätzliche CO2 - Belastung, jedoch hält sie sich im begrenzten Rahmen.

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