K´atú ( Katu ) – Das Getränk der Schamanen
Lasst uns einen Blick auf die große Vergangenheit von K´atú werfen. In eine Zeit, in der es den Medizinmänner der Inka vorbehalten war, K´atú herzustellen und zu trinken.
Einige Tage vor den Feierlichkeiten wurden die K´atú Früchte an den tropischen Hängen der Anden geerntet. Mit Boten wurden die Früchte an den Ort der Festlichkeit gebracht, oftmals wurden dabei bis zu 500 Kilometer zurückgelegt! Dort wurden die Früchte von Schamanen in Empfang genommen, um in eigenen Gefäßen aus Ton das Getränk K´atú zuzubereiten.
Eines dieser Gefäße ist heute im „Museo del Oro“ in Lima zu bewundern. Detaillierte Berichte über die genaue Verwendung von K´atú während der Zeremonie sind leider nicht bekannt, überliefert ist aber bis heute ein altes Sprichwort der Indianer:
„K´atú lässt im Kopf die Sonne aufgehen“.

July 11th, 2007 at 12:27 pm
Ich hatte Katu bei meiner letzten Reise nach Peru getrunken und hatte den Eindruck, dass die Konsistenz etwas “dicker” war, als bei Eurem Katu. Habt ihr die Rezeptur verändert?
July 19th, 2007 at 8:53 am
Über die Jahrhunderte haben sich natürlich verschiedene Ausprägungen der Rezeptur entwickelt. Da kann es schon vorkommen, dass ein Bauer mal etwas mehr von der einen oder anderen Ingredienz verwendet. Wir stellen K´atú aber basierend auf der Originalrezeptur her, die meiner Meinung nach auch die bekömmlichste “Version” ist.
July 27th, 2007 at 9:35 am
Richard, wenn du nochmal vorbeischaust: Wo genau hast du Katu getrunken, kenne mich in Peru etwas aus, bin aber noch nie auf dieses Getränk gestoßen.
August 1st, 2007 at 9:41 am
Das war in der Gegend, die man so gemeinhin “Selva” nennt, der Ort heißt Puerto Bermudez, super tolles Gebiet!