Archive for the 'Indianer' Category

Online Magazin / Newsletter “MENTALE WELLNESS HEUTE”

Monday, April 23rd, 2007

Monatlich erscheint das Online-Magazin MENTALE WELLNESS HEUTE, ich möchte wieder mal darauf hinweisen. Über 50.000 Adressaten beziehen es bereits! Es beschäftigt sich mit der Frage “Wie kann ich meine Stimmungslage positiv beeinflussen?

Hochkarätige Autoren wie Schamanen und Heiler kommen zu Wort, aber auch indianisch-stämmige Menschen, die über Ihre kulturellen Wurzeln berichten. Beziehen kann man MENTALE WELLNESS HEUTE über den Link: http://www.katu.info/magazin.html

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Heute stellen wir Ihnen Jesus vor!

Friday, April 13th, 2007

Nein - wir wollen hier nicht Gotteslästerung betreiben! - Jesus war einer der ersten Bauern, der für uns die wertvolle K´atú – Frucht anpflanzte. Diese Frucht ist die einzigartige Basis für das Getränk K´atú. Jetzt hat er wegen der immer größeren Nachfrage zusätzliche K´atú Bäume gepflanzt. Ich hatte ihn besucht, um auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit anzustoßen!

Und einen anderen Grund zum Feiern gab es auch noch: Jesus stand damals kurz vor seiner Heirat — und war wagemutig: Seine Frau gehörte zu einem anderen Stamm – ein Punkt, der zu vielen Diskussionen in der Dorfgemeinschaft geführt hat. Für die Ehe viel Glück, wünscht K´atú !

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Historischer Beleg für das Schamanen - Getränk K´atú ?

Thursday, March 29th, 2007

Wie lange gibt es K´atú eigentlich schon? Diese Frage wird mir immer wieder gestellt. Die Antwort darauf ist etwas ausführlicher und deshalb möchte ich sie hier für alle posten: Von den Indianern selbst habe ich die Antwort erhalten, dass „K´atú schon von Ihren Ahnen“ getrunken wurde – was für uns zahlen-orientierte Europäer etwas zu ungenau klingt. Ich wollte es genauer wissen und bin bei meinen Nachforschungen auf einen erstaunlichen Ausgrabungsfund gestoßen: Es handelt sich dabei um ein außergewöhnlich schönes Tongefäß, dass der K´atú - Frucht 1:1 nachgebildet wurde und das in seinem Inneren die Reste von K´atú aufwies! Dieses Gefäß wurde auf ca. 1.300 nach Christus datiert, sodaß ich einen wissenschaftlichen Beleg für das Alter des Getränks gefunden hatte. Grandios! Aber K´atú war sicher schon vor dieser Zeit Bestandteil von schamanischen Zeremonien, es fehlen nur die Belege dafür!

Tongefäß

EEG – Messungen und Meditation

Monday, March 26th, 2007

Rituale und meditative Zustände waren in den meisten Kulturen von Klängen (z.B. Trommeln) und speziellen Lichtverhältnissen (z.B. Feuer) geprägt. Dies sollte es erleichtern, in andere Welten einzutreten. Zu Meditationen und Gebeten herrschte „kulturenübergreifend“ ein langsamer Rhythmus vor, bei besonderen und großen Ritualen eine sehr schnelle Frequenz.

EEG - Aufzeichnungen beweisen heute, dass diese Einflüsse starke Auswirkungen auf das Gehirnmuster haben. Mit modernen Technologien kann man nun ähnliche Gehirnmuster erzeugen und damit den Zugang zu meditativen Zuständen erleichtern: Zum Beispiel durch aufeinander abgestimmte Lichtreflexe von einer Stimulationsbrille und Tonimpulsen aus Kopfhörern können so Gehirnwellen auf das gewünschte Niveau gebracht werden. Nähere Informationen dazu findet man z.B. unter http://www.physiotron.com/.

Coca – Tee: Seit den Inka ein beliebtes Getränk in Peru

Monday, March 19th, 2007

Als gelernter Europäer hat man seine Bedenken wenn man hört, das ein Tee aus den Blättern der Coca-Pflanze hergestellt wird. – Dem gleichen Rohmaterial, aus dem auch Kokain gewonnen wird! Tatsächlich ist Mate de Coca – so die Bezeichnung in Peru – ein sehr bekömmliches Getränk mit vielen positiven Eigenschaften. Für Touristen steht dabei eine Wirkung ganz im Vordergrund: Mate de Coca lindert bzw. verhindert die Höhenkrankheit. Eine sehr, sehr nützliche Eigenschaft, liegen doch alle historischen Stätten der Inka zwischen 2.700 m und 3.500 m. Selbst Cusco, die alte Inka Hauptstadt liegt 3.300 Meter über dem Meeresspiegel!

Coca Strauch

Urlaub bei Indianern - und das mitten in Deutschland!

Thursday, March 15th, 2007

Zum Posting “von der Natur lernen” vom 6.3.07 noch ein besonderer Tip: Die IndianerCamps von Citiescape. Dort können Erwachsene, Kinder, Familien und Gruppen für eine Zeitlang in den Alltag der Indianer eintauchen; Schlafen in originalen Indianertipis, Kochen ausschliesslich auf dem Lagerfeuer, Holz sammeln, Feuer machen, Gebrauchsgegenstände herstellen, Bogen schiessen, Spiel, Spass und Abenteuer am Lagerfeuer - aber auch sich selber besser kennenlernen, Gruppengemeinschaft stärken, Sinne schärfen, Grenzen erfahren, lernen in und mit der Natur zu leben. Interessant!

Lager

Rilo - ein Nachfahre der Inka

Friday, February 2nd, 2007

Wer sind die Nachfahren der Inkas und wie sehen sie, von Europa aus, ihre alte Kultur? Rilo ein Nachfahre der Inka berichtet in einem Interview mit Michael Suitner über die Inka Kultur.

Rilo
Rilo

Rilo Ascue stammt aus Apurimac / Peru und lebt in Österreich. Das Erbe seiner Vorfahren, der Inka - ist ihm ein Anliegen. Er veranstaltet Schulprojekte, in denen er Kindern in Workshops indianische Kultur und Kunsthandwerk näher bringt. Rilo organisiert Ausstellungen über die Kultur der Inka in Europa und Asien, zuletzt in Taiwan.

Rilo, Was fasziniert Dich an der Kultur der Inka?

Die Inka sahen sich als Teil der Natur, gleichberechtigt, aber nicht übergeordnet. Hier in Europa glauben die Menschen sehr häufig, dass sie der Natur überlegen sind - obwohl man ja sieht, dass dies nicht der Fall ist. Die Indianer sehen sich selbst als eine Einheit mit dem Kosmos. Dies drückt sich auch darin aus, dass der oberste Inka - Gott “Viracocha” heißt, was wörtlich übersetzt “der Kosmos in Bewegung” bedeutet.

Wie siehst Du das Leben hier in Europa im Gegensatz zu Peru. Gibt es Lebensaspekte, die Du gerne von Peru nach Europa mitgebracht hättest?

Beide Lebensweisen haben ihre positiven Seiten: Bei mir zu Hause in Apurimac haben wir beispielsweise keine Haustüren, weil sich das Leben mehr draußen als drinnen abspielt. Dadurch hat die dörfliche Gemeinschaft und das Zusammenleben mit den Nachbarn einen viel höheren Stellenwert. In Europa zieht man sich mehr ins Haus zurück und genießt die Behaglichkeit der eigenen 4 Wände. Auch gibt es keine derart hohe Wohnkultur in Peru, die Häuser sind eher spärlich eingerichtet.

Leben die Menschen in Peru intensiver mit der Natur oder ist mit der Inka Kultur auch dieses Erbe untergegangen?

Es gibt einige wenige Regionen, in denen die Lehren der vergangenen Kulturen der Indianer fortgesetzt werden, wie zum Beispiel im Amazonasgebiet oder auch bei uns in Apurimac. Indianische Heilsubstanzen werden aber auch heute noch von vielen verwendet, auch Schamanismus wird bis heute praktiziert. Die Menschen haben den Kontakt zu den alten Lehren noch nicht verloren, haben sich das Bewußtseins der Einheit zwischen Mensch und Natur, zwischen Pachamama (Mutter Erde) und Tayta Inti (Vater Sonne) erhalten. Ich danke meinen Eltern, dass sie mir diese Werte, Respekt und Selbstvertrauen weitergegeben haben. Ich versuche, diese Werte der Indianer an andere Menschen zu vermitteln.

Gibt es indianische Heilmittel, die hier in Europa noch unbekannt sind und die du gerne in Europa einführen würdest?

Es gibt viele heilwirkende Pflanzen und Mittel (z.B. maca, muna, una de gato, quihucha und natürlich K´atú), welche die Menschen verwenden könnten, um ihren Lebens-Rhythmus besser kontrollieren zu können. Gesundheit, Wohlbefinden und Spiritualität werden dadurch stimuliert.

Vielen Dank für das Gespräch, Rilo, el hijo del sol !

Rilo können Sie auch auf seiner Webseite http://www.rilo.at.tf besuchen oder per E-Mail riloascue(at)yahoo.com mit ihm in Kontakt treten. Auf seiner Webseite zeigt er in alter indianischer hergestellte Handwerkskunst seiner Werkstätte.