Archive for the 'Inka' Category

Stammt das Getränk K´atú ( Katu ) ursprünglich aus Bolivien?

Friday, June 29th, 2007

Ein Email an mich hat folgende Frage aufgeworfen: Lt. Wikipedia stammt der Name K´atú aus der Kallawaya-Sprache, die ihren Ursprung in Bolivien hat. http://de.wikipedia.org/wiki/K%27at%C3%BA. Wir sagen jedoch, dass K´atú aus Peru stammt. Wie paßt das zusammen?

Tatsächlich kann man sich in Peru davon überzeugen, dass das Wort „K´atú“ in den Sprachgebrauch der Quechua-Sprache eingeflossen ist. Die einheimische, indigene Bevölkerung verwendet den Ausdruck auch heute noch. Wir stützen uns mit unserer Herkunftsangabe auf wissenschaftlich belegbare Fakten, wie eben auf einen Grabungsfund in der Form der K´atú – Frucht. Und diese Belege stammen aus dem heutigen Staatsgebiet von Peru und aus der Kultur der Inka.

Zwar versuchen wir, den historischen Background von K´atú aufzuhellen, leider haben wir aber bis heute keine Belege finden können, die nach Bolivien weisen. Das heißt aber nicht, dass dies ursprünglich nicht so gewesen sein könnte!

Inti Raymi – das Sonnwendfest der Inka

Thursday, June 21st, 2007

21.6.07: Tag der Sonnwende und für viele von uns lediglich ein Zeichen dafür, dass die Tage wieder kürzer werden. Für das Volk der Inka war dies jedoch einer der wichtigsten Feiertage im Jahr – war doch die Sonne die höchste Gottheit im Inka-Universum.

Zum Höhepunkt der Feierlichkeiten ließ der Inka alle Feuer in Cusco löschen. Daraufhin wurde im Zentrum der Zeremonie ein großes Feuer durch Sonnenstrahlen entfacht, die durch einen konkaven, auf Hochglanz polierten goldenen Spiegel reflektiert wurden. Von diesem Feuer wurden dann alle anderen Feuer in Cusco und Umgebung wieder entfacht. Ein Symbol für die große und vor allem direkt sichtbare Macht der Sonne. Das “Inti Raymi” oder “Sonnenfest” ist bis heute eines der größten, wichtigsten und vor allem spektakulärsten Feste aus der vorspanischen Epoche.

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Riesiger Inka - Friedhof in Peru entdeckt !

Monday, May 7th, 2007

Auf einen sensationellen archäologischer Fund - der bei uns nie wirklich in den Medien vorkam - möchte ich hinweisen: Nahe der peruanischen Hauptstadt Lima wurde schon 2002 ein riesiger Inka Friedhof entdeckt. Im Laufe der Grabungen wurden nun rund 2.200 der typischen Inka - Mumien ausgegraben und erforscht. Die immense Anzahl der Funde bietet eine unvergleichliche Möglichkeit, weitere Geheimnisse über das Reich der Inka zu entschlüsseln. Der als Puruchuco-Huaquerones bekannte Friedhof stammt aus der Zeit des Späten Horizonts (1438 - 1532). Das acht Hektar fassende Areal gilt als zweitgrößter je in Peru gefundener Inka-Friedhof und als größter, der aus einer einzigen Zeitperiode stammt!

Online Magazin / Newsletter “MENTALE WELLNESS HEUTE”

Monday, April 23rd, 2007

Monatlich erscheint das Online-Magazin MENTALE WELLNESS HEUTE, ich möchte wieder mal darauf hinweisen. Über 50.000 Adressaten beziehen es bereits! Es beschäftigt sich mit der Frage “Wie kann ich meine Stimmungslage positiv beeinflussen?

Hochkarätige Autoren wie Schamanen und Heiler kommen zu Wort, aber auch indianisch-stämmige Menschen, die über Ihre kulturellen Wurzeln berichten. Beziehen kann man MENTALE WELLNESS HEUTE über den Link: http://www.katu.info/magazin.html

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Unser Auftrag: K´atú – das schamanische Getränk der Inka in Europa bekannt zu machen

Wednesday, April 4th, 2007

Ist der Markt nicht schon zu übersättigt für ein neues Getränk? Diese Frage begegnet mir immer wieder. Und da gibt´s eine einfache Antwort darauf: Ja, Getränke gibt es genug, aber K´atú ist mehr als nur „ein Getränk“!

K´atú hat eine wunderbare Botschaft: Lebensfreude und persönliches Wohlbefinden ist wichtiger, als all jene Dinge, denen der Mensch so gerne hinterherläuft: Macht, Geld, Statussymbole. Die Inka verwendeten K´atú zur Einstimmung auf Feierlichkeiten. Um sich von den alltäglichen Sorgen zu befreien, um unbelastet und in guter Stimmung ihre Feierlichkeit genießen zu können.

Ohne beurteilen zu können, welchem „Stress“ die Menschen damals ausgesetzt waren und ohne deren Sorgen zu kennen, eines ist sicher: Wenn dieses Getränk damals dazu beigetragen hat, dass es den Menschen besser ging, dann können wir dies heute in Zeiten des überbordenden Leistungsdrucks auf jeden Fall auch gebrauchen!

Viele haben erkannt, dass Wohlbefinden und Glück das im Leben eigentlich erstrebenswerte ist. „Wellbeing, Yoga, Meditation, Entspannung, Wellness“ treffen die Befindlichkeit der Menschen, die ausgehungert sind und sich danach sehnen, dem täglichen Druck eine Antwort entgegenzusetzen.

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Historischer Beleg für das Schamanen - Getränk K´atú ?

Thursday, March 29th, 2007

Wie lange gibt es K´atú eigentlich schon? Diese Frage wird mir immer wieder gestellt. Die Antwort darauf ist etwas ausführlicher und deshalb möchte ich sie hier für alle posten: Von den Indianern selbst habe ich die Antwort erhalten, dass „K´atú schon von Ihren Ahnen“ getrunken wurde – was für uns zahlen-orientierte Europäer etwas zu ungenau klingt. Ich wollte es genauer wissen und bin bei meinen Nachforschungen auf einen erstaunlichen Ausgrabungsfund gestoßen: Es handelt sich dabei um ein außergewöhnlich schönes Tongefäß, dass der K´atú - Frucht 1:1 nachgebildet wurde und das in seinem Inneren die Reste von K´atú aufwies! Dieses Gefäß wurde auf ca. 1.300 nach Christus datiert, sodaß ich einen wissenschaftlichen Beleg für das Alter des Getränks gefunden hatte. Grandios! Aber K´atú war sicher schon vor dieser Zeit Bestandteil von schamanischen Zeremonien, es fehlen nur die Belege dafür!

Tongefäß

Wikipedia Eintrag K´atú

Monday, March 26th, 2007

Tip: Wer sich über K´atú weitergehend informieren möchte, kann dies auch über Wikipedia, die Internet-Enzyklopädie machen. Unter http://de.wikipedia.org/wiki/K%27at%C3%BA findet man viele zusätzliche und interessante Informationen zu diesem schamanischen Getränk!

Coca – Tee: Seit den Inka ein beliebtes Getränk in Peru

Monday, March 19th, 2007

Als gelernter Europäer hat man seine Bedenken wenn man hört, das ein Tee aus den Blättern der Coca-Pflanze hergestellt wird. – Dem gleichen Rohmaterial, aus dem auch Kokain gewonnen wird! Tatsächlich ist Mate de Coca – so die Bezeichnung in Peru – ein sehr bekömmliches Getränk mit vielen positiven Eigenschaften. Für Touristen steht dabei eine Wirkung ganz im Vordergrund: Mate de Coca lindert bzw. verhindert die Höhenkrankheit. Eine sehr, sehr nützliche Eigenschaft, liegen doch alle historischen Stätten der Inka zwischen 2.700 m und 3.500 m. Selbst Cusco, die alte Inka Hauptstadt liegt 3.300 Meter über dem Meeresspiegel!

Coca Strauch

Inka – Cola: ein eigenartiges Getränk aus Peru

Wednesday, March 14th, 2007

Wenn man das erste Mal nach Peru kommt denkt man sich: Was trinken die Leute hier für komisches gelbes Zeugs? Mit der Zeit stellt man fest, dass dieses Getränk „Inka Cola“ oder eigentlich richtig geschrieben “Inca Kola” in Peru beliebter ist und mehr getrunken wird als Coca Cola! Inca Kola wird aus dem Zitronenstrauch, Hierba Luisa genannt, hergestellt. Diese Zutat wird auch für die knallige, gelbe Farbe verantwortlich gemacht, aber ganz ehrlich, nach natürlichem Ursprung schaut die Farbe nicht aus! Inca Kola kann in Europa über diverse Händler bezogen werden, bei Interesse einfach über Google suchen. Toll ist auf jeden Fall, dass sich hier ein einheimisches Getränk gegen die Übermacht der internationalen Konzerne behauptet hat!

Inca Kola – ein Klassiker in Peru

El Inca “der Inka”

Wednesday, February 14th, 2007

Ein Beitrag über Gómez Suárez de Figueroa auch Inca Garcilaso de la Vega genannt, ein letzter Enkel der Inka. Er war ein berühmter peruanischer Dichter und Schriftsteller.

Einige Zeit nach der Eroberung des Inka - Reichs durch die Spanier 1532 wurde die Tochter des Inka-Herrschers Athahualpa mit einem adeligen Spanier vermählt. Garcilaso de la Vega war der erstgeborene Sohn, das im Spannungsfeld zwischen indianischer und spanischer Kultur aufwuchs.

El Inca Garcilaso de la Vega

El Inca Garcilaso de la Vega
Quelle: Wikipedia

Um mehr über jene Menschen zu erfahren, die sein Volk unterjochten und die Kultur seiner Vorfahren zerstört hatten, ging De la Vega nach Madrid. Dort studierte er das Leben der Spanier und schrieb einem inneren Antrieb folgend mehrere Bücher über die Lebensweise und Rieten seines Volkes — der Inka. Diese „Comentarios Reales de los Inkas“ haben heute einen unschätzbaren Wert für das Verständnis der Inka Kultur. Garcilaso de la Vega kehrte nie mehr in seine Heimat zurückkehren. Er starb in hohem Alter am 14.10.1636 in Madrid.

Er verfaßte 1609 die „Comentarios Reales de los Incas“ und beschrieb darin das Leben und die Rieten der Inkas vor der Eroberung durch die Spanier. Es handelt sich dabei um eine der weinigen schriftlichen Aufzeichnungen eines Augenzeugen aus dieser Zeit. Waman Puma de Ayala beschrieb ebenfalls auf spanisch das Leben der Inka und die Conquista.

Im Buch „Comentarios Reales de los Incas“ (es besteht aus zwei Bänden) schreibt der Autor auch über die K´atú – Frucht innerhalb der Inka – Kultur und die besondere Bedeutung. Somit können wir davon ausgehen, dass K´atú ein Bestandteil der Inka Hochkultur war. Bis vor Kurzem konnte die indianische Herkunft von K´atú und sein kultureller Hintergrund nur durch Grabungsfunde wissenschaftlich belegt werden.

Inka und K´atú
alte Landkarte mit K´atú