Lasst uns einen Blick auf die große Vergangenheit von K´atú werfen. In eine Zeit, in der es den Medizinmänner der Inka vorbehalten war, K´atú herzustellen und zu trinken.
Einige Tage vor den Feierlichkeiten wurden die K´atú Früchte an den tropischen Hängen der Anden geerntet. Mit Boten wurden die Früchte an den Ort der Festlichkeit gebracht, oftmals wurden dabei bis zu 500 Kilometer zurückgelegt! Dort wurden die Früchte von Schamanen in Empfang genommen, um in eigenen Gefäßen aus Ton das Getränk K´atú zuzubereiten.
Eines dieser Gefäße ist heute im „Museo del Oro“ in Lima zu bewundern. Detaillierte Berichte über die genaue Verwendung von K´atú während der Zeremonie sind leider nicht bekannt, überliefert ist aber bis heute ein altes Sprichwort der Indianer:
„K´atú lässt im Kopf die Sonne aufgehen“.